Unsere Projektzweige:

Mit dem Projekt “Dein Engagement. Deine Chance. Nachwuchsjournalismus für die Umwelt” bringen wir den Umwelt- und Klimajournalismus als eigenen Schwerpunkt mit in unser Angebot hinein. Mit den unterschiedlichen Projektzweigen schaffen wir Räume, in dem sich junge Menschen zu Nachwuchsprofis des Umweltjournalismus entwickeln können.

Wir bringen junge Medieninteressierte und erfahrene Expert*innen zusammen. Dabei werden alle Teilnehmenden selbst Multiplikator*innen für  jungen Umweltjournalismus. Sie entwickeln eigene Formate, bauen ein Netzwerk auf und kreieren selbst mediale Produkte.

Die Angebote können dank der Projektförderung durch das Umweltbundesamt und dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz kostenfrei angeboten werden.

Was bedeutet eigentlich Umweltjournalismus?

Umweltjournalist:innen beschäftigen sich mit dem Berichten über vielfältige Umweltthemen. Das kann die Entwicklung des Klimas genauso gut wie die Frage nach sauberem Wasser sein. Auch Biodiversität, erneuerbare Energien, oder Naturschutz können Themen sein. Im Nachhaltigkeitsjournalismus konzentriert sich die Berichterstattung auf langfristige Lösungen, welche die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft in Einklang bringen. Das Ziel des Umweltjournalismus ist es, Menschen zu informieren, zu sensibilisieren und manchmal auch zum Handeln zu bewegen.

Hintergrundinformationen zum Projekt

Die Next Generation in der journalistischen Medienwelt – Wie gut sind die Journalist*innen von Morgen auf mediale Herausforderungen wie Desinformation vorbereitet?
Wie können Jugendliche über drängende Themen berichten, ohne in der Nachrichtenflut aus Katastrophenmeldungen, wissenschaftlichen Artikeln und Falschmeldungen die Orientierung und Sicherheit zu verlieren?
Wie lassen sich junge Menschen aus verschiedenen “Bubbles” mit verschiedenen Interessen und Meinungen im neutralen Raum zusammenbringen?

Das Projekt “Dein Engagement. Deine Chance. Nachwuchsjournalismus für die Umwelt” versucht Antworten auf diese Fragen zu finden. Es schafft einen Raum, in dem sich junge Menschen zu Nachwuchs-Profis des Umweltjournalismus entwickeln können.

Wir bringen junge Menschen und erfahrene Expert*innen aus der Medienwelt, aber auch Umweltwissenschaft zusammen. Dabei werden die Teilnehmenden selbst Multiplikator*innen für  jungen Umweltjournalismus. Sie entwickeln eigene Formate, bauen ein Netzwerk auf und kreieren selbst mediale Produkte. Dabei werden sie von dem Team der Jungen Presse e.V. sowie von Menschen aus verschiedenen Fachbereichen begleitet.

Im Vordergrund steht die Erfahrung sowie das selbstbestimmte Lernen und Lehren im Sinne des Peer-to-Peer-Prinzips. Die Teilnehmenden sollen neue Kenntnisse zu journalistischen Standards sowie den Umgang mit Fake News gewinnen. Darüber hinaus  lernen sie Klima-und Umweltinformationen zu verarbeiten und weiterzugeben.

Gefördert von

Dieses Projekt wird unter dem Förderkennzeichen 372323V328 gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen.

Warum gibt es das Projekt?

Über die Relevanz eines jungen Umweltjournalismus und Kompetenzen über den Umgang mit Fake News:

Junge Menschen setzen sich seit Jahren auf vielfältige Art für Umwelt- und Klimathemen ein. Repräsentative Jugendstudien zeigen, dass es eines der wichtigsten Themen für junge Menschen ist. Laut der SINUS-Jugendstudie 2022/2023 haben 37% der Jugendlichen in Deutschland große Angst vor dem Klimawandel, weitere 27% mittelgroße. Gleichzeitig gewinnt das Thema von Desinformationen im Internet zunehmend an gesellschaftlicher Bedeutung, wie eine aktuelle Studie der Bertelsmannstiftung aufzeigt. Die Studie JIMplus 2022 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zeigt auf, dass die Mehrheit der Befragten Fake News mindestens gelegentlich wahrnimmt, jedoch Handlungsstrategien fehlen. Darüber hinaus nehmen auf Social Media Plattformen Fake News zu Umweltthemen zu (Falkenberg, M. et al). Das Projekt bringt beide Themen zusammen. Das Projekt orientiert sich dabei auch an den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN und trägt einen Teil zur Umsetzung der BNE Agenda 2030 bei.

Wir suchen nach Kooperationspartner*innen

Du bist Expert*in im Bereich Umweltjournalismus, Medienkompetenz (Umgang mit Fake News) oder besitzt Fachwissen zu bestimmten Umweltthemen? Du (oder deine Initiative) möchtest jungen Journalismus für die Umwelt zu unterstützen? Dann melde dich bei uns, wir freuen uns über gemeinsames Wirken! 🤝