Ein Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse ist sehr erlebnisreich und wertvoll. Damit du einen Eindruck gewinnen kannst, erzählen hier unsere ehemaligen Freiwilligen, wie sie den BFD fanden und was sie daraus mitgenommen haben.

BFD 2024/25

Julia

Mein Freiwilligendienst bei der Jungen Presse

„Hallo, hier ist Julia von der Jungen Presse“ – genau ein Jahr lang hat mich dieser Satz nun begleitet, wenn ich Anrufe für die Junge Presse entgegengenommen habe. Was sich anfangs noch ungewohnt auszusprechen angefühlt hat, wurde nach einigen Tagen und Wochen alltäglich und fühlt sich mittlerweile normal an. Aber nach fast einem Jahr bei der Jungen Presse neigt sich mein Bundesfreiwilligendienst jetzt dem Ende zu – und mit ihm 12 Monate voller Seminare, Podcasts, Redaktionstreffen und jeder Menge Spaß im Büro.

Als ich mich Ende 2023 nach einer Stelle für einen Freiwilligendienst umgesehen habe und auf die Ausschreibung der Jungen Presse gestoßen bin, hat sich die Stelle für mich bereits beim Lesen deutlich von anderen Einsatzorten im Hinblick auf die angebotenen Aufgabenbereiche unterschieden.

Neben den alltäglichen in einem Büro anfallenden Aufgaben wie Emails oder Anrufe beantworten, habe ich mich mit den zwei anderen BFDlerinnen vor allem um die Mitgliederbetreuung gekümmert. Konkret bedeutet das, dass wir Jugendpresseausweise ausgestellt haben oder Mitgliedsanträge und Kündigungen bearbeitet haben. Das Herzstück und für mich bereicherndste des Jahres waren aber unsere Seminare und Veranstaltungen, die wir für junge Medienschaffende organisiert haben. Neben einer Führung beim WDR oder Workshops zu journalistischem Schreiben haben wir außerdem die Grundlagen für Fotografie und Audioproduktion erlernt oder waren beim BvB in Dortmund – um nur einige Beispiele zu nennen, da eine Auflistung aller Veranstaltungen den Rahmen sprengen würde. Zusätzlich zu den Seminaren konnte ich mich aber auch selbst kreativ entfalten – sei es vor dem Mikrofon im Podcaststudio, in dem ich Exiljournalisten, Umweltjournalisten oder Politikjournalisten interviewen konnte oder als Mitglied unserer Umweltredaktion, mit der ich zusammen meine ersten Artikel in einem Magazin abdrucken durfte. Was mir die Junge Presse in diesem Jahr außerdem ermöglicht hat, ist das Besuchen verschiedener externer Veranstaltungen. Besonders in Erinnerung wird mir hier die Blattkritik bei einer Redaktionssitzung des SPIEGEL bleiben, aber auch eine Podiumsdiskussion des Deutschlandradios in Köln über Medien und Populismus oder die Frankfurter Buchmesse.

Das weitverbreitete Klischee, dass man während eines Freiwilligendienstes im Büro also nur Kaffee kochen würde und ein ausbeutungsfähiges Subjekt sei, kann man der Jungen Presse also nicht vorhalten 😊. Ich bin nach meinem Jahr hier der Meinung, dass die Junge Presse mit ihren Möglichkeiten, die sie jungen Menschen bietet, eine herausragende Stellung im Vergleich zu allen anderen BFD-Stellen einnimmt. Ich habe durch meinen BFD nicht nur Kontakte zu Journalisten oder Medientrainern knüpfen können, sondern auch tolle Menschen bei den Veranstaltungen und dem Verein an sich kennengelernt, die mich hoffentlich auch über meine Zeit bei der Jungen Presse hinaus begleiten. Ich glaube auch, dass keine andere BFD-Stelle jungen Menschen so vielfältige Möglichkeiten bietet, sich auszutoben, zu entdecken und vor allem eigenständig zu arbeiten. Da ich in meinen Ideen für ein Seminar oder einen Podcast nahezu völlig frei war und von den anderen im Büro mehr als bestens unterstützt wurde, hatte ich die Möglichkeit, genau die Seminarideen anzustoßen, die mich persönlich interessiert haben und dabei den Organisationsprozess selbstständig handzuhaben. Was sich anfangs vielleicht etwas überfordernd angefühlt hat, weil ich vergleichbare Veranstaltungen vorher noch nie selbst geplant und organisiert hatte, hat mir persönlich enorm dabei geholfen, eigenständig und vorausschauend zu denken und zu planen und auf neue Leute zuzugehen.

Insgesamt habe ich meinen Freiwilligendienst bei der Jungen Presse nicht nur in persönlicher Hinsicht, sondern auch in „fachlicher“ als gewinnbringend und wegweisend empfunden. Auch wenn ich meinen am Anfang erwähnten Standardsatz beim Beantworten von Anrufen also in ein paar Tagen nicht mehr sagen werde, steht er für mich symbolisch für diese sehr besondere Zeit in Essen – und ich bin mehr als dankbar für die vielen Türöffner, die mir dieses Jahr geschenkt hat <3

BFD 2024/25

Elisabeth

Mein Freiwilligendienst bei der Jungen Presse

Vor 13 Monaten begann mein Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse e.V. und ich wusste schon an meinem ersten Arbeitstag, dass diese BFD-Stelle etwas Besonderes ist. In meiner Vorstellung war mein erster Arbeitstag an einem Montag gefüllt mit Pauken von Fakten über den Verein und das Erlernen der wichtigen Aufgaben im Büro. Doch in Wirklichkeit war es war ein Samstag im August und die Junge Presse hatte einen Stand auf dem CSD in Essen, auf welchem wir unseren Verein präsentieren durften. Ich weiß noch wie viele Menschen auf unseren Stand zugekommen sind und gefragt haben, was wir tun und wer wir sind. Und jede:r von unserem Stand hat mit so einer Freude und Motivation von seiner Arbeit gesprochen, dass ich gespürt habe was diesen Verein im innersten ausmacht. In einer ruhigen Minute sprach mich ein Mann an und fragte, was meine Aufgabe als BFDlerin hier wäre. Und ohne lange zu grübeln, fing ich an zu erzählen:

Die Junge Presse ist ein ehrenamtlicher Verein für junge Medienschaffende. Wir unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene bei ihrem Einstieg in die Medienwelt, wie in unseren zwei Redaktionen (youthmag und ecomag) und bieten Seminare zum Einstieg oder der Fortbildung in unterschiedliche journalistische Bereiche an. Wir stellen den Jugendpresseausweis aus, laden Beiträge auf unsere Social Media-Kanäle und produzieren eigene Podcastfolgen für Mitglieder und Interessierte.

Auch wenn meine Arbeit sich in diesen Sätzen kurz zusammenfassen lässt, war sie in Wirklichkeit viel tiefergehend, als es zuerst scheint. Z.B. gehörte neben dem Klassiker Jugendpresseausweise auszustellen und neue Mitglieder in unseren Verein aufzunehmen auch der E-Mail- oder Telefon-Austausch bei Fragen und Anliegen dazu sowie die Postkarten, die wir von Mitgliedern regelmäßig an Feiertagen zugeschickt bekommen haben. Neben dem Organisieren von spannenden Seminaren, die wir selbst mitmachen und besuchen durften, war die Planung des Ganzen, der Kontakt zu den Referenten und das Anlegen der Events in unseren digitalen Systemen ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Hinter Ausflügen, wie bspw. in das BVB-Stadion mit anschließendem Gespräch mit dem Pressesprecher oder dem Seminar zum journalistischen Schreiben steckten teilweise monatelange Vorbereitungen und Vorfreude auf neue Personen, die zuvor noch keine unserer Seminare besucht hatten. Und manchmal war in einem Reel auf Instagram mehrere Stunden Arbeit für eine gute Idee und einen sauberen Schnitt, aber auch ein paar Kommentare, die unsere Arbeit als Ehrenamtliche wertschätzen.

Was mich in diesem BFD am meisten begeistert hat, war die Selbstständigkeit, die einem gegeben wurde und die Unterstützung, die hinter jedem unserer Projekte präsent war. Viele Projekte aus dem Jahr 24/25 sind aus den Interessen und Ideen der BFDler:innen entstanden und umgesetzt worden. Dabei bleiben mir vor allem die Interviews mit ehemaligen Ehrenamtlichen und Journalisten im Medienbereich, der schon erwähnte Stadionbesuch sowie die Besuche in das Radiostudio von radioessen und dem Fernsehstudiobesuch beim WDR in Köln noch lange im Gedächtnis. Jede Idee, die wir umsetzen wollten, wurde gehört und jedes auftretende Problem besprochen und gemeinsam eine Lösung gefunden. Dieses Vertrauen des Vorstands schätzen wir alle sehr, denn er hat uns geholfen an unseren Projekten zu wachsen und nicht nur Grundlagenwissen aufzubauen, sondern auch viele schöne Erinnerungen zu schaffen!

Allerdings stellte ich schnell fest, dass sich diese Selbstständigkeit nicht so leicht von Beginn an umsetzten ließ. Denn als Herausforderung war für mich der erste Monat, in welchem man alle Programme und Abläufe kennenlernt und der Strom an Informationen einen schnell überfordern kann. Doch mit der Zeit verinnerlicht man die Routinen und die neuen Details nehmen von Tag zu Tag ab. Und die schon genannte Unterstützung ist natürlich auch hier gegeben 🙂

Auf die Frage, ob ich den BFD weiterempfehlen würde, kann ich mit voller Überzeugung „Ja“ antworten. Genauso divers wie es mein erster Arbeitstag war, waren es auch alle folgenden 395 Tage meines BFDs, wodurch ich viele schöne Erinnerungen und ein großes journalistisch-grundlegendes Wissen mitnehmen darf. Wenn du also ein Mensch bist, der sich für Medien und Journalismus interessiert, gerne eigene Ideen und Interessen in Form von Projekten für andere umsetzen und ein Jahr voller Erfahrung sammeln möchte, bist du bei der Jungen Presse genau richtig!

BFD 2024/25

Candida

Mein Freiwilligendienst bei der Jungen Presse

Ein weißes Büro, gefüllt mit Möglichkeiten. Beim Betreten des Raumes fallen einem zuerst die mit Fotos und rankendem Kunst-Efeu bedeckten Wände auf. Man sieht unzählige unbekannte Gesichter, die aber alle eines gemeinsam haben. Ihre Liebe zur Jungen Presse und den Möglichkeiten, die sich ihnen dadurch bieten. Im Raum stehen drei Schreibtische, die nicht nur Arbeit, sondern auch Einblick in eine zuvor fremde Welt versprechen. Das war mein erster Eindruck meines neuen Arbeitsplatzes im September 2024.

Es begann mit einem Frühstück und dem gegenseitigen Beschnuppern der neuen Kolleg:innen. Die ersten Tage waren kräftezehrend, nicht weil wir viele Aufgaben hatten, sondern wegen genau zwei: Zuhören und Lernen. Ich versuchte, mir alles zu merken, und ging am Ende des Tages direkt ins Bett, wo auf meinem Gehirn eine PowerPoint-Präsentation, 9 Regulierungen und 5 Wiki Seiten lasteten. Generell war es ein Prozess der Eingewöhnung. Aus schüchternen Anfängern wurden kompetente, kamerafreundliche Bundesfreiwilligendienstleistende, die sich weder vor Telefonaten noch Interviews scheuten.

Mein Alltag startete immer mit einem Blick in unser E-Mail-Postfach. Nachdem man einen Dschungel aus Newslettern, Einladungen und Benachrichtigungen durchquert hatte, lag der Fokus auf dem Wichtigem: Anträge für Mitgliedschaften und Jugend-Presseausweise, Mitgliederfragen und die lang ersehnte Antwort auf eine Interview- oder Workshopanfrage. Nun wurden diese beantwortet, Mitgliedschaften/Ausweise erstellt und eine Pause mit den Kolleg:innen eingelegt. Danach folgte die Recherche für verschiedene Aufgaben, sei es für Artikel, Social Media oder Veranstaltungen. Da wir so viel Selbstbestimmung bei der Arbeit hatten, hatten wir gleichzeitig die freie Wahl zur Arbeitsmenge und Ausrichtung unserer Projekte. Selber habe ich versucht, alles auszuprobieren, was nur durch die Junge Presse und die Unterstützung unseres Vorsitzenden Florian möglich gemacht wurde. Alle paar Wochen kam ich mit einer Idee um die Ecke und meistens gab es ein "super" mit Tipps.

Da mich viel begeistert und gefördert hat, fällt die Entscheidung schwer. Am meisten wird mir die Frankfurter Buchmesse am Anfang in Erinnerung bleiben. Zwei Tage lang waren wir dort, erst umgeben von Profis der Literatur- und Pressebranche, dann vom wilden Getümmel der Öffentlichkeit. Die Größe und Vielfalt, die an diesem Ort zugegen war, haben mich beeindruckt und werden mir immer im Gedächtnis bleiben. Ich hatte das Glück, alles fotografieren & erleben zu dürfen, was mich interessiert hat, sei es ein live malender Künstler, Spitzenjournalisten oder die Kantine mit authentisch italienischer Küche. Neben dieser Veranstaltung haben mir unsere Workshops zum Schreiben, Schneiden, Interviewen und Fotografieren sehr gut gefallen. Ein besonderes Highlight war jedoch das Synchronsprecher-Seminar. Das lag so außerhalb meiner Komfortzone, dass ich mit einer Rakete hinfliegen musste. Wertet niemals die Arbeit eines Synchronsprechers, bevor ihr nicht Baby-Geräusche vor einer Gruppe Jugendlicher gemacht habt. Auch der Besuch beim DLR war aufschlussreich, da ich viel von dem Pressesprecher Michel Winand lernte.

Ich würde den BFD jedem:r empfehlen, der:die immer schon den kompletten Bereich der Medienbranche ausprobieren wollte. Denn selbst wenn etwas außerhalb des Junge Presse-Rahmens liegt, kann man durch die Kontakte mit diesen Themen in Kontakt kommen und reinschnuppern.

BFD 2019/2020

Carla

Wieso hast du dich für den BFD bei der Jungen Presse entschieden?

Da ich mich schon immer für gesellschaftspolitische Themen, Schreiben und Organisation interessiert habe, war der Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse genau das Richtige für mich. Die Verantwortung, die man als Freiwilligendienstleistende*r bei der Jungen Presse übernimmt, das unfassbar sympathische Team und die vielen Freiheiten, die man in seiner Arbeit hat, haben mich nur noch mehr dazu bewegt, mich auf die Stelle zu bewerben.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht während deines Jahres bei der Jungen Presse?

Das Beste an meinem BFD waren definitiv die Seminare, die man nicht nur selbst plant, sondern auch als Teilnehmer besuchen kann. Dadurch habe ich tolle Menschen kennengelernt und Einblicke in viele spannende Themen und Redaktionen bekommen.

Gab es etwas, was dir nicht gefallen hat?

Der Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse erfordert ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Deswegen kann es zu Stoßzeiten und wenn unsere ehrenamtlichen Vorstände mal wenig Zeit haben, ein bisschen stressig werden. Dadurch lernt man aber auch, sich selbst zu organisieren und Entscheidungen zu treffen.

Was nimmst du aus dem freiwilligen Jahr bei der Jungen Presse mit?

Nach meinem Jahr bei der Jungen Presse kann ich mich viel besser einschätzen und weiß, was meine Stärken und Schwächen sind. Ich habe viele spannende Einblicke in Journalismus bekommen und konnte tolle Erfahrungen im Gespräch mit Redakteurinnen und Redakteuren sammeln.

BFD 2018/2019

Johanna

Wieso hast du dich für den BFD bei der Jungen Presse entschieden?

Ich habe mich schon während der Schulzeit total für Projektarbeit und Organisation begeistert. Bei der Jungen Presse konnte ich mich in genau diesen Bereichen ausprobieren und schnell Verantwortung für eigene Veranstaltungen übernehmen.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht während deines Jahres bei der Jungen Presse?

Mein Jahr bei der Jungen Presse war total aufregend. Die Junge Presse hat mir als Freiwillige direkt das Gefühl gegeben, Teil des Teams zu sein und mir vertraut, in Eigenverantwortung Projekte voranzutreiben. 
Durch die Junge Presse bekam ich außerdem die Chance, Veranstaltungen bundesweit zu besuchen und davon zu berichten. Dadurch nehme ich von meinem Jahr nicht nur viele wertvolle Freundschaften mit, sondern auch Erinnerungen an spannende Events.

Gab es etwas, was dir nicht gefallen hat?

Ich blicke total positiv auf meinen BFD zurück. Man sollte allerdings im Hinterkopf behalten, dass der Übergang von der Schulzeit in eine Vollzeit-Tätigkeit anfangs ungewohnt sein kann. Das ist meiner Meinung nach aber ganz normal und rückt direkt in den Hintergrund, sobald man erstmal angekommen ist.

Was nimmst du aus dem freiwilligen Jahr bei der Jungen Presse mit?

Ich konnte während meines BFD administrative Tätigkeiten kennenlernen und Kernkompetenzen im Bereich der Verwaltung entwickeln, lernte allerdings aber auch, wie ich Projekte planen und organisieren kann. Durch die Medienarbeit, die den BFD bei der Jungen Presse prägt, konnte ich außerdem wichtige journalistische Fähigkeiten erwerben.
Das freiwillige Jahr hat mir zu mehr Klarheit in Hinblick auf meine Zukunftspläne verholfen und mich motiviert, die Vereinsarbeit über den BFD hinaus mitzugestalten.
BFD 2013/2014

Judith

Wieso hast du dich für den BFD bei der Jungen Presse entschieden?

Ich wollte nach dem Abi unbedingt erstmal etwas Praktisches machen, bevor ich anfange zu studieren. Ich wusste auch noch nicht genau, was ich studieren möchte, habe mich aber schon immer sehr für Medien und Journalismus interessiert. Deshalb waren die Tätigkeitsbereiche bei der Jungen Presse für mich genau das Richtige.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht während deines Jahres bei der Jungen Presse?

Als BFDler bei der Jungen Presse wird es nie langweilig, da die Aufgaben, die man übernimmt, sehr abwechslungsreich und vielfältig sind. Sie reichen von administrativen Tätigkeiten im Büro über die Standbetreuung auf Messen und das Verfassen von Pressemitteilungen bis hin zur Organisation von großen Projekten wie dem JME, um nur einige wenige Bereiche zu nennen. Man kann sich überall ausprobieren und lernt ständig neue Leute kennen. Das hat mein Jahr bei der Jungen Presse immer spannend gehalten.

Gab es etwas, was dir nicht gefallen hat?

Man muss sich darüber bewusst sein, dass das ganze Team der Jungen Presse (außer den beiden BFDlern) ehrenamtlich arbeitet, auch der Vorsitz. Auch wenn die Vorsitzenden natürlich ständig erreichbar sind und man Anstehendes mit Ihnen koordiniert, verlangt der Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Man darf vor dem Kontakt mit neuen Menschen keine Scheu haben und sollte Mitgliedern, Interessenten und Kooperationspartnern gegenüber aufgeschlossen und selbstsicher auftreten können. Für mich waren das aber Herausforderungen für meine persönliche Entwicklung, an denen ich sehr gewachsen bin.

Was nimmst du aus dem freiwilligen Jahr bei der Jungen Presse mit?

Neben oben schon genannten Fähigkeiten wie Selbstorganisation und kompetenter Mitgliederbetreuung, die ich während meines BFDs bei der Jungen Presse ausgebaut habe, konnte ich auch meine fachlichen Kenntnisse im Journalismus- und Medienbereich erweitern und habe gelernt, Projekte zu planen und zu organisieren. Die Seminare der Jungen Presse, die man als BFDler besucht, geben auch Freiraum, sich nach persönlichen Interessen weiterzubilden, zum Beispiel in den Bereichen Online-Journalismus, Theater, Politik, Public Relations oder Fotografie. Auch wenn ich mich im Hinblick aufs Studium fachlich für eine andere Richtung entschieden habe, sind all das Kompetenzen, von denen ich trotzdem profitiere und schöne Erfahrungen in einem tollen Team, von dem ich immernoch gerne Teil bin.
BFD 2013/2014

Julius

Wieso hast du dich für den BFD bei der Jungen Presse entschieden?

Ich wollte die Junge Presse gerne näher kennenlernen und nach dem Abitur gerne noch etwas Zeit haben, um mich zu orientieren. Da kam der Bundesfreiwilligendienst gerade richtig.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht während deines Jahres bei der Jungen Presse?

Ich wollte die Junge Presse gerne näher kennenlernen und nach dem Abitur gerne noch etwas Zeit haben, um mich zu orientieren. Da kam der Bundesfreiwilligendienst gerade richtig.

Gab es etwas, was dir nicht gefallen hat?

Der Weg nach Essen – da er für mich zwei Stunden gedauert hat.

Was nimmst du aus dem freiwilligen Jahr bei der Jungen Presse mit?

Ich habe viele nette und spannende Menschen kennengelernt, Einblicke in den Journalismus erhalten und gelernt, wie man Projekte plant und in die Tat umsetzt.