Ein Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse ist sehr erlebnisreich und wertvoll. Damit du einen Eindruck gewinnen kannst, erzählen hier unsere ehemaligen Freiwilligen, wie sie den BFD fanden und was sie daraus mitgenommen haben.

BFD 2025/26

Sophia

Mein Freiwilligendienst bei der Jungen Presse

Wie schnell kann ein Jahr nur umgehen? Genau das habe ich mich in den letzten Tagen sehr oft gefragt. Naja, wenn man dieses Jahr damit verbracht hat, mit wundervollen, lustigen und super talentierten Menschen an richtig coolen Projekten zu arbeiten – dann fliegt die Zeit einfach nur so vorbei. Mein Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse war geprägt von ganz viel Lachen, toller Teamarbeit und einzigartigen Erfahrungen. Darunter mein erster Besuch einer Pressekonferenz oder der Ausflug zu der Preisverleihung der BNE-Auszeichnung in Dresden. 

Aber ganz von vorne. Am 01. September des vergangenen Jahres habe ich den BFD begonnen. Ich erinnere mich noch sehr gut daran zurück, wie nervös ich vor meinem ersten Tag war! Was genau erwartet mich? Womit geht es wohl los und wie verstehe ich mich mit den anderen? In den ersten Tagen stand neben viel Organisatorischem und etwas Zeit, um sich zu orientieren und anzukommen direkt unser erster Drehtag und die erste Podcast Aufnahme zu viert an. Das hat mir, aber auch uns allen so viel Spaß gemacht und wir wussten direkt – das wird unser Ding!

Jonte, Merle, Noah und Ich haben uns von Anfang an gut verstanden und erstmal festgestellt, dass es echt erstaunlich ist, wie gut Flo darin ist, das BFD-Team auszusuchen und passend zusammenzuwürfeln 🙂

Aber auch der Rest des Büro-Teams – Flo, Leah und weitere Vorstandsmitglieder wie Lilli, Julia, Eli oder Alex haben uns alle ganz freundlich aufgenommen und ich habe mich von der ersten Sekunde an wohlgefühlt. So wohl, dass mein Schreibtisch direkt mit Duftkerzen, Lichterketten und einem Snack-Körbchen ausgestattet wurde!

Natürlich waren die vielen neuen Eindrücke, Aufgaben und Abläufe erstmal auch überrumpelnd, aber nach einigen Wochen und mit Hilfe von Flo und Leah, haben wir alle unseren eigenen Rhythmus gefunden und schon ganz bald, waren Aufgaben wie die Mails unserer Mitglieder zu beantworten, Podcastfolgen aufzunehmen und Beiträge für die Social-Media-Kanäle der Jungen Presse zu drehen unser Alltag. Und es wurde die langweilig! Im Dezember habe ich meine erste Junge-Presse-Veranstaltung organisiert. Ein Besuch des Balletts am Rhein und ein anschließendes Gespräch mit der Dramaturgin der Kompanie. Außerdem haben wir das BVB-Stadion besucht und durften bei einer Aufzeichnung der Show extra3 dabei sein. Im Frühjahr dieses Jahres, bin ich gemeinsam mit Leah nach Dresden gefahren. Dort haben wir die Preisverleihung der BNE-Auszeichnung besucht, denn das Umweltjournalismus der Junge Presse wurde erstmalig von der UNESCO ausgezeichnet. Dieser Ausflug, ist definitiv eines meiner persönlichen Highlights gewesen, da ich mich, schon während meines gesamten BFDs sehr an diesem Projekt beteiligt, habe. Ihr seht schon, bei der Jungen Presse ist für jeden was dabei und eure persönlichen Interessen könnt ihr ganz wunderbar in eure Projekte mit einfließen lassen. Für diese Möglichkeit bin und war ich sehr sehr dankbar!

Neben der Projektarbeit werde ich aber die gemeinsame Zeit im Büro, die Podcast Aufnahmen oder unsere berüchtigten Drehtage für Social Media ganz besonders vermissen. Und auch auf die Gefahr hin, dass es sich für den ein oder anderen kitschig und übertrieben anhören mag – es gab keinen Tag, an dem ich mich nicht gefreut habe, ins Büro zu fahren!

Durch den BFD habe ich ganz tolle Freunde gefunden, durfte immer wieder über mich hinauswachsen und blicke nun auf ein Jahr voller schöner und witziger Erinnerungen zurück 🙂

BFD 2025/26

Jonte

Mein Freiwilligendienst bei der Jungen Presse

Wenn ich mit einem Gefühl auf meinen BFD bei der Jungen Presse zurückblicke, dann ist es auf jeden Fall eines. Dankbarkeit.

Der Bundesfreiwilligendienst war für mich ein Jahr voller spannender Erfahrungen, Möglichkeiten sich auszuprobieren und vor allem Spaß! Ich habe mich jeden Tag darauf gefreut ins Büro zu kommen und zusammen mit meinen Kolleg:innen an verschiedensten Projekten zu arbeiten und coole Ideen zu verwirklichen.

Ein typischer Tag im Junge Presse Büro startet normalerweise nach einem kleinen Plausch damit, dass wir im Team koordinieren, welche Aufgaben und Projekte in nächster Zeit anstehen und wer welche übernehmen möchte. Dabei gibt es eine weite Range an Aufgabenbereichen, die es zu erledigen gibt. Angefangen mit alltäglichen Aufgaben, wie die Verwaltung von E-Mails und Anrufen bis hin zur Planung, dem Drehen und dem Schnitt des Contents für Social Media oder der Podcastplanung! Für Jede:n ist also etwas dabei! Dieser Satz ist tatsächlich Programm, denn im Team mit meinen 3 BFD-Kolleg:innen hat es immer sehr gut geklappt, sich alle anstehenden Aufgaben so aufzuteilen, dass wir alle am Ende den perfekten Mix an Aufgaben hatten, bei denen wir unsere individuellen Stärken und Erfahrungen mit einbringen konnten, als auch um in neue Themengebiete reinzuschnuppern!

Gerade das Zusammenarbeiten als Team, sowohl innerhalb des BFDs als auch mit Leah, der Projektkoordinatorin des Umweltjournalismus-Projekts, ist für mich auf jeden Fall ein Highlight gewesen! Nicht nur sind aus diesem Jahr wundervolle Freundschaften entsprungen, für die ich sehr dankbar bin, sondern ich habe auch das Gefühl viel dazugelernt zu haben, was Teamarbeit und Kommunikation angeht!

Als besonderes Merkmal des BFDs würde ich die große Eigenverantwortung nennen. Im BFD steht anders als in der Schule niemand hinter dir, der dir sagt, was du zu tun hast, oder dich erinnert, was alles noch auf der To-Do Liste steht. Auf der einen Seite ist es genau diese Struktur, die den BFD zu einer so tollen Erfahrung macht, an der man Wachsen kann und, die einem hilft zu entscheiden, wo es vielleicht für einen in der Zukunft weitergehen kann. Auf der anderen Seite kann diese Eigenverantwortung natürlich auch manchmal sehr challenging sein, wenn zum Beispiel mehrere Deadlines zusammenfallen, oder man den Überblick über Projekte verliert. Trotzdem muss man natürlich keine Angst haben, denn Flo, Leah und das ganze Junge Presse Team sorgen für ein tolles Arbeitsumfeld, in dem man alle Fragen stellen darf, ohne sich zu schämen (aus eigener Erfahrung auch gerne mehrmals  ).

Gerade aus der Perspektive von jemanden, der für den BFD nach Essen gezogen ist und gleichzeitig das erste Mal nebenbei noch einen eigenen Haushalt geführt hat, kann ich auf jeden Fall sagen, dass das Jahr im BFD nicht immer einfach war! Es kamen viele Verantwortungen und Erfahrungen auf einen zu und auch der Arbeitsalltag war natürlich manchmal auch stressig. Dennoch würde ich jederzeit wieder meinen BFD bei der Jungen Presse machen. All die Erfahrungen und auch die manchen stressige Tage haben dafür gesorgt, dass ich unendlich viel in diesem Jahr lernen konnte und gewachsen bin. Sowohl als Person, die sich fürs journalistische Arbeiten interessiert, als auch als Mensch generell!

Ich bin wirklich sehr dankbar für das Jahr und für alle Menschen, die es so toll gemacht haben und kann den BFD nur jedem herzlichst empfehlen, egal ob medienerfahren oder Neuling!

BFD 2025/26

Merle

Mein Freiwilligendienst bei der Jungen Presse

Anfang August 2025, vor 13 Monaten begann ein Jahr, welches ich für immer in Erinnerung behalten werde: Mein Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse e.V. Ich erinnere mich noch genau wie aufgeregt ich an meinem ersten Tag war. Die ganzen neuen Eindrücke, wie werde ich mich mit den anderen Bundesfreiwilligendienstleistenden verstehen und wie werde ich mit den vielen neuen Aufgaben klarkommen? All diese Fragen haben sich in dem Moment erübrigt, als ich durch die Tür in das Büro ging. Ich wurde ganz herzlich empfangen, so als ob ich schon viel länger Teil des Teams wäre. Alle Aufgaben wurden in Ruhe erklärt und wir konnten immer fragen, wenn etwas unklar war. Mit den anderen habe ich mich auch auf Anhieb verstanden und da wusste ich: Das wird ein ganz besonderes Jahr. Nun ist mein Bundesfreiwilligendienst vorbei und ich schaue auf ein Jahr voller Seminare/Events, ganz viel Podcast, spaßigen Momenten im Büro und eine Vielzahl an Möglichkeiten zurück.

Kontakt mit Mitgliedern, E-Mails schreiben und beantworten, Anrufe entgegennehmen. All diese Dinge zählten mit zu den Hauptaufgaben im normalen Büroalltag. Vom Ausstellen der Jugend-Presseausweise, über Mitglieder aufnehmen bis hin zu Kündigungen war wirklich alles dabei. Natürlich konnten uns die Mitglieder, sowie außenstehende Personen auch immer erreichen, wenn es Anliegen oder Fragen gab. Was noch zu den Aufgaben des Bundesfreiwilligendienstes gehört sind die Seminare und Events. Auswärts, sowie bei uns im Büro fanden viele verschiedene Veranstaltungen statt. Wir waren beispielsweise beim BVB für eine Stadiontour und ein Gespräch mit dem Pressesprecher. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, als langjähriger Fußball- und Dortmund-Fan. Zu den Ausflügen zählte außerdem noch ein Besuch im Landtag, der Besuch auf der Frankfurter Buchmesse, die Gamescom und vieles mehr. Alle Ausflüge im Detail zu nennen, würde hier den Rahmen sprengen, weshalb ich mich auf ein paar Beispiele beschränkt habe 😊.

Natürlich fanden auch bei uns Seminare statt. Eins davon war das Pitch-Training Webinar, wo Medienschaffende von außerhalb dran teilnehmen konnten, die sich dafür interessierten, wie sie eine Idee für einen journalistischen Beitrag pitchen und diesen dann auch veröffentlichen konnten. Neben den Seminaren und Events konnte ich mich auch selbst kreativ ausleben. Der Podcast zählte schnell zu einer meiner Lieblingsaufgaben und ich habe mich jedes Mal aufs Neue gefreut, wenn wir wieder eine neue Folge aufgenommen haben. Aber auch beim ecomag konnte ich mich durch meine eigenen Ideen und Vorstellungen kreativ einbringen. Unsere Social Media Arbeit zählte außerdem schnell zu eine meiner liebsten. Die Reels zu planen, sie dann zu drehen und anschließend zu schneiden verlangte zwar sehr viel Zeit, aber umso schöner war es dann das fertige Produkt zu sehen und unsere Folllower:innen damit zu begeistern.

Was mich an dem BFD bei der Jungen Presse mit am meisten begeistert hat, war die Selbstständigkeit und das Vertrauen des Teams in einen. Man konnte seine Ideen und Vorstellung ganz frei gestalten und daraus sind super viele großartige Projekte entstanden. Zum Beispiel konnten ich und die anderen drei BFDler:innen den reinen Audiopodcast zu einem Videopodcast umfunktionieren und die Folgen mit den Themen füllen, die uns und die Zuhörer:innen am meisten interessiert haben.

Natürlich war die Selbstständigkeit am Anfang ein wenig überfordernd. Alle neuen Systeme und Aufgaben kennenzulernen und zu verstehen war eine kleine Herausforderung, an der ich aber schlussendlich sehr gewachsen bin. Ich hätte zum Beispiel niemals gedacht, dass mir telefonieren einmal einfacher fallen würde als noch vor einem Jahr. Und selbst wenn alles einmal überfordernd wirkte, war das Team sofort da und hat geholfen. Die Unterstützung war immer gegeben und man hat sich nie gefühlt, als könnte man bei einem Thema nicht nach Hilfe fragen.

Insgesamt würde ich den BFD bei der Jungen Presse jedem und jeder nur ans Herz legen. Innerhalb dieses Jahres lernt man so viele tolle neue Sachen und kann seine Ideen und Visionen ganz frei gestalten und aktiv umsetzten. Nicht nur lernt man viel neues über die Welt des Journalismus, sondern man lernt auch eine Vielzahl von großartigen neuen Menschen kennen. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich bei der Jungen Presse Freunde fürs Leben gefunden habe. Wenn du also eine Person bist, die sich für die Welt des Journalismus interessiert und Lust hat viele spannende neue Sachen und wundervolle Menschen kennenzulernen, dann ist der BFD bei der Jungen Presse genau das richtige für dich. Ich werde der Jungen Presse immer dankbar sein für alles, was sie mir geboten hat und für alle Türen, die mir nun offen stehen <3

BFD 2025/26

Noah

Mein Freiwilligendienst bei der Jungen Presse

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Ein Jahr voller toller Momente liegt hinter mir. Ich durfte großartige Menschen kennenlernen und mich an allem ausprobieren, was einem einfällt, wenn man an Journalismus und Büroalltag denkt - und noch an einiges darüber hinaus.

Aber vielleicht fange ich damit an, wie ich überhaupt hierhergekommen bin. Anfang 2025 war ich gerade erst 17 und auf der Suche nach etwas, mit dem ich mich nach dem Abi ein bisschen ausprobieren und herausfinden konnte, worauf ich im Leben eigentlich Bock habe. Zum Glück ist meine Mutter damals auf eine Anzeige der Jungen Presse gestoßen. Da es schon Anfang des Jahres war, habe ich meine Bewerbung relativ schnell abgeschickt (im Nachhinein stellte sich heraus, dass man sich auch noch deutlich später hätte bewerben können 😉 ) und bin super positiv aus dem Bewerbungsgespräch rausgegangen. Umso größer war dann die Freude über die Zusage.

Gestartet sind Merle und ich im August. Anfänglich waren wir nur zu zweit, bis kurz vor unserem Start im Sommer auch noch Jonte und Sophia dazugekommen sind. Props an Flo, super ausgesucht, die 4er-Truppe! Merle und ich wurden erstmal richtig gut von der vorherigen Generation eingearbeitet und trotzdem fiel der Abschied nach nur einem Monat schon ziemlich schwer. Jonte und Sophia sind dann im September dazu gestoßen und damit war unser Team komplett. Nach anfänglich vorsichtigem Abtasten kann ich gar nicht in Worte fassen, wie viel Spaß wir zusammen im Büro hatten.

Das einzige Problem: Ohne die ehemalige Generation lag die komplette Verantwortung plötzlich bei uns. Telefonieren und E-Mails schreiben war wahrscheinlich der härteste Job. Zumindest das Telefonieren war bis zum Schluss nicht meine Lieblingsaufgabe. Umso besser, dass wir uns, ohne es groß abzusprechen, die Aufgaben aufgeteilt haben, sodass jeder seinen eigenen Bereich hatte. Meiner war Social Media und der Podcast - über den gesamten BFD hinweg. Das heißt aber nicht, dass wir uns nicht gegenseitig geholfen oder uns auch mal in anderen Bereichen ausgetobt haben, wenn wir Lust dazu hatten.

Worauf ich in diesem Jahr wahrscheinlich am meisten stolz bin, ist die Entwicklung des Podcasts. Aus einem rein auditiven Format, das mit veralteter Software geschnitten wurde, haben wir ein audiovisuelles Format gemacht – geschnitten mit ganz neuer Software und mit deutlich höherer Frequenz haben wir Folgen rausgehauen. Was für Möglichkeiten dieser Podcast bietet, ist wirklich Wahnsinn: Ich hatte die Chance, mit Leuten zu sprechen, an die ich sonst niemals rangekommen wäre. Und trotz all des Fortschritts – da ist definitiv noch Luft nach oben!

Ein weiterer Punkt, der ganz oben auf der Liste der Gründe für einen BFD bei der Jungen Presse stehen sollte, sind die tollen Seminare und Events, die man besuchen darf. Ob BVB, ZDF Magazin Royale, die Frankfurter Buchmesse oder die Gamescom, um nur die größten zu nennen. Auch hier waren die Möglichkeiten riesig, und es lag ganz bei uns als Generation, worauf wir Lust hatten. Genau hier wächst man als Team nochmal richtig zusammen und lernt Verantwortung sowie organisatorisches Talent. Kleiner Tipp: Es wird sowieso nie so laufen, wie ihr es geplant habt, dann heißt es improvisieren.

Auch die Treffen mit dem Vorstand waren immer wieder ein Highlight. Da hat man einerseits jede Menge Spaß, andererseits wird hier aber auch richtig an neuen Ideen gebrainstormt und weitergearbeitet. Hier kommen einfach ganz viele junge Menschen zusammen, die nur so vor Ideen sprudeln.

Was ist jetzt also mein Fazit? Ein richtig erfolgreiches Jahr! Aus mir wird trotz dieses Jahres wohl kein Journalist mehr und trotzdem hat mir dieses Jahr gezeigt, was ich später machen möchte. Gerade alles rund um Social Media und die Organisation von Events hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich diese Erkenntnis jetzt in die Tat umsetzen kann. Es gibt tausend Dinge, die ich hier bestimmt vergessen habe zu erwähnen, deshalb sage ich nur eins: Macht einen BFD bei der Jungen Presse!!! Und das hier ist keine bezahlte Werbung ;).

BFD 2024/25

Julia

Mein Freiwilligendienst bei der Jungen Presse

„Hallo, hier ist Julia von der Jungen Presse“ – genau ein Jahr lang hat mich dieser Satz nun begleitet, wenn ich Anrufe für die Junge Presse entgegengenommen habe. Was sich anfangs noch ungewohnt auszusprechen angefühlt hat, wurde nach einigen Tagen und Wochen alltäglich und fühlt sich mittlerweile normal an. Aber nach fast einem Jahr bei der Jungen Presse neigt sich mein Bundesfreiwilligendienst jetzt dem Ende zu – und mit ihm 12 Monate voller Seminare, Podcasts, Redaktionstreffen und jeder Menge Spaß im Büro.

Als ich mich Ende 2023 nach einer Stelle für einen Freiwilligendienst umgesehen habe und auf die Ausschreibung der Jungen Presse gestoßen bin, hat sich die Stelle für mich bereits beim Lesen deutlich von anderen Einsatzorten im Hinblick auf die angebotenen Aufgabenbereiche unterschieden.

Neben den alltäglichen in einem Büro anfallenden Aufgaben wie Emails oder Anrufe beantworten, habe ich mich mit den zwei anderen BFDlerinnen vor allem um die Mitgliederbetreuung gekümmert. Konkret bedeutet das, dass wir Jugendpresseausweise ausgestellt haben oder Mitgliedsanträge und Kündigungen bearbeitet haben. Das Herzstück und für mich bereicherndste des Jahres waren aber unsere Seminare und Veranstaltungen, die wir für junge Medienschaffende organisiert haben. Neben einer Führung beim WDR oder Workshops zu journalistischem Schreiben haben wir außerdem die Grundlagen für Fotografie und Audioproduktion erlernt oder waren beim BvB in Dortmund – um nur einige Beispiele zu nennen, da eine Auflistung aller Veranstaltungen den Rahmen sprengen würde. Zusätzlich zu den Seminaren konnte ich mich aber auch selbst kreativ entfalten – sei es vor dem Mikrofon im Podcaststudio, in dem ich Exiljournalisten, Umweltjournalisten oder Politikjournalisten interviewen konnte oder als Mitglied unserer Umweltredaktion, mit der ich zusammen meine ersten Artikel in einem Magazin abdrucken durfte. Was mir die Junge Presse in diesem Jahr außerdem ermöglicht hat, ist das Besuchen verschiedener externer Veranstaltungen. Besonders in Erinnerung wird mir hier die Blattkritik bei einer Redaktionssitzung des SPIEGEL bleiben, aber auch eine Podiumsdiskussion des Deutschlandradios in Köln über Medien und Populismus oder die Frankfurter Buchmesse.

Das weitverbreitete Klischee, dass man während eines Freiwilligendienstes im Büro also nur Kaffee kochen würde und ein ausbeutungsfähiges Subjekt sei, kann man der Jungen Presse also nicht vorhalten 😊. Ich bin nach meinem Jahr hier der Meinung, dass die Junge Presse mit ihren Möglichkeiten, die sie jungen Menschen bietet, eine herausragende Stellung im Vergleich zu allen anderen BFD-Stellen einnimmt. Ich habe durch meinen BFD nicht nur Kontakte zu Journalisten oder Medientrainern knüpfen können, sondern auch tolle Menschen bei den Veranstaltungen und dem Verein an sich kennengelernt, die mich hoffentlich auch über meine Zeit bei der Jungen Presse hinaus begleiten. Ich glaube auch, dass keine andere BFD-Stelle jungen Menschen so vielfältige Möglichkeiten bietet, sich auszutoben, zu entdecken und vor allem eigenständig zu arbeiten. Da ich in meinen Ideen für ein Seminar oder einen Podcast nahezu völlig frei war und von den anderen im Büro mehr als bestens unterstützt wurde, hatte ich die Möglichkeit, genau die Seminarideen anzustoßen, die mich persönlich interessiert haben und dabei den Organisationsprozess selbstständig handzuhaben. Was sich anfangs vielleicht etwas überfordernd angefühlt hat, weil ich vergleichbare Veranstaltungen vorher noch nie selbst geplant und organisiert hatte, hat mir persönlich enorm dabei geholfen, eigenständig und vorausschauend zu denken und zu planen und auf neue Leute zuzugehen.

Insgesamt habe ich meinen Freiwilligendienst bei der Jungen Presse nicht nur in persönlicher Hinsicht, sondern auch in „fachlicher“ als gewinnbringend und wegweisend empfunden. Auch wenn ich meinen am Anfang erwähnten Standardsatz beim Beantworten von Anrufen also in ein paar Tagen nicht mehr sagen werde, steht er für mich symbolisch für diese sehr besondere Zeit in Essen – und ich bin mehr als dankbar für die vielen Türöffner, die mir dieses Jahr geschenkt hat <3

BFD 2024/25

Elisabeth

Mein Freiwilligendienst bei der Jungen Presse

Vor 13 Monaten begann mein Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse e.V. und ich wusste schon an meinem ersten Arbeitstag, dass diese BFD-Stelle etwas Besonderes ist. In meiner Vorstellung war mein erster Arbeitstag an einem Montag gefüllt mit Pauken von Fakten über den Verein und das Erlernen der wichtigen Aufgaben im Büro. Doch in Wirklichkeit war es war ein Samstag im August und die Junge Presse hatte einen Stand auf dem CSD in Essen, auf welchem wir unseren Verein präsentieren durften. Ich weiß noch wie viele Menschen auf unseren Stand zugekommen sind und gefragt haben, was wir tun und wer wir sind. Und jede:r von unserem Stand hat mit so einer Freude und Motivation von seiner Arbeit gesprochen, dass ich gespürt habe was diesen Verein im innersten ausmacht. In einer ruhigen Minute sprach mich ein Mann an und fragte, was meine Aufgabe als BFDlerin hier wäre. Und ohne lange zu grübeln, fing ich an zu erzählen:

Die Junge Presse ist ein ehrenamtlicher Verein für junge Medienschaffende. Wir unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene bei ihrem Einstieg in die Medienwelt, wie in unseren zwei Redaktionen (youthmag und ecomag) und bieten Seminare zum Einstieg oder der Fortbildung in unterschiedliche journalistische Bereiche an. Wir stellen den Jugendpresseausweis aus, laden Beiträge auf unsere Social Media-Kanäle und produzieren eigene Podcastfolgen für Mitglieder und Interessierte.

Auch wenn meine Arbeit sich in diesen Sätzen kurz zusammenfassen lässt, war sie in Wirklichkeit viel tiefergehend, als es zuerst scheint. Z.B. gehörte neben dem Klassiker Jugendpresseausweise auszustellen und neue Mitglieder in unseren Verein aufzunehmen auch der E-Mail- oder Telefon-Austausch bei Fragen und Anliegen dazu sowie die Postkarten, die wir von Mitgliedern regelmäßig an Feiertagen zugeschickt bekommen haben. Neben dem Organisieren von spannenden Seminaren, die wir selbst mitmachen und besuchen durften, war die Planung des Ganzen, der Kontakt zu den Referenten und das Anlegen der Events in unseren digitalen Systemen ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Hinter Ausflügen, wie bspw. in das BVB-Stadion mit anschließendem Gespräch mit dem Pressesprecher oder dem Seminar zum journalistischen Schreiben steckten teilweise monatelange Vorbereitungen und Vorfreude auf neue Personen, die zuvor noch keine unserer Seminare besucht hatten. Und manchmal war in einem Reel auf Instagram mehrere Stunden Arbeit für eine gute Idee und einen sauberen Schnitt, aber auch ein paar Kommentare, die unsere Arbeit als Ehrenamtliche wertschätzen.

Was mich in diesem BFD am meisten begeistert hat, war die Selbstständigkeit, die einem gegeben wurde und die Unterstützung, die hinter jedem unserer Projekte präsent war. Viele Projekte aus dem Jahr 24/25 sind aus den Interessen und Ideen der BFDler:innen entstanden und umgesetzt worden. Dabei bleiben mir vor allem die Interviews mit ehemaligen Ehrenamtlichen und Journalisten im Medienbereich, der schon erwähnte Stadionbesuch sowie die Besuche in das Radiostudio von radioessen und dem Fernsehstudiobesuch beim WDR in Köln noch lange im Gedächtnis. Jede Idee, die wir umsetzen wollten, wurde gehört und jedes auftretende Problem besprochen und gemeinsam eine Lösung gefunden. Dieses Vertrauen des Vorstands schätzen wir alle sehr, denn er hat uns geholfen an unseren Projekten zu wachsen und nicht nur Grundlagenwissen aufzubauen, sondern auch viele schöne Erinnerungen zu schaffen!

Allerdings stellte ich schnell fest, dass sich diese Selbstständigkeit nicht so leicht von Beginn an umsetzten ließ. Denn als Herausforderung war für mich der erste Monat, in welchem man alle Programme und Abläufe kennenlernt und der Strom an Informationen einen schnell überfordern kann. Doch mit der Zeit verinnerlicht man die Routinen und die neuen Details nehmen von Tag zu Tag ab. Und die schon genannte Unterstützung ist natürlich auch hier gegeben 🙂

Auf die Frage, ob ich den BFD weiterempfehlen würde, kann ich mit voller Überzeugung „Ja“ antworten. Genauso divers wie es mein erster Arbeitstag war, waren es auch alle folgenden 395 Tage meines BFDs, wodurch ich viele schöne Erinnerungen und ein großes journalistisch-grundlegendes Wissen mitnehmen darf. Wenn du also ein Mensch bist, der sich für Medien und Journalismus interessiert, gerne eigene Ideen und Interessen in Form von Projekten für andere umsetzen und ein Jahr voller Erfahrung sammeln möchte, bist du bei der Jungen Presse genau richtig!

BFD 2024/25

Candida

Mein Freiwilligendienst bei der Jungen Presse

Ein weißes Büro, gefüllt mit Möglichkeiten. Beim Betreten des Raumes fallen einem zuerst die mit Fotos und rankendem Kunst-Efeu bedeckten Wände auf. Man sieht unzählige unbekannte Gesichter, die aber alle eines gemeinsam haben. Ihre Liebe zur Jungen Presse und den Möglichkeiten, die sich ihnen dadurch bieten. Im Raum stehen drei Schreibtische, die nicht nur Arbeit, sondern auch Einblick in eine zuvor fremde Welt versprechen. Das war mein erster Eindruck meines neuen Arbeitsplatzes im September 2024.

Es begann mit einem Frühstück und dem gegenseitigen Beschnuppern der neuen Kolleg:innen. Die ersten Tage waren kräftezehrend, nicht weil wir viele Aufgaben hatten, sondern wegen genau zwei: Zuhören und Lernen. Ich versuchte, mir alles zu merken, und ging am Ende des Tages direkt ins Bett, wo auf meinem Gehirn eine PowerPoint-Präsentation, 9 Regulierungen und 5 Wiki Seiten lasteten. Generell war es ein Prozess der Eingewöhnung. Aus schüchternen Anfängern wurden kompetente, kamerafreundliche Bundesfreiwilligendienstleistende, die sich weder vor Telefonaten noch Interviews scheuten.

Mein Alltag startete immer mit einem Blick in unser E-Mail-Postfach. Nachdem man einen Dschungel aus Newslettern, Einladungen und Benachrichtigungen durchquert hatte, lag der Fokus auf dem Wichtigem: Anträge für Mitgliedschaften und Jugend-Presseausweise, Mitgliederfragen und die lang ersehnte Antwort auf eine Interview- oder Workshopanfrage. Nun wurden diese beantwortet, Mitgliedschaften/Ausweise erstellt und eine Pause mit den Kolleg:innen eingelegt. Danach folgte die Recherche für verschiedene Aufgaben, sei es für Artikel, Social Media oder Veranstaltungen. Da wir so viel Selbstbestimmung bei der Arbeit hatten, hatten wir gleichzeitig die freie Wahl zur Arbeitsmenge und Ausrichtung unserer Projekte. Selber habe ich versucht, alles auszuprobieren, was nur durch die Junge Presse und die Unterstützung unseres Vorsitzenden Florian möglich gemacht wurde. Alle paar Wochen kam ich mit einer Idee um die Ecke und meistens gab es ein "super" mit Tipps.

Da mich viel begeistert und gefördert hat, fällt die Entscheidung schwer. Am meisten wird mir die Frankfurter Buchmesse am Anfang in Erinnerung bleiben. Zwei Tage lang waren wir dort, erst umgeben von Profis der Literatur- und Pressebranche, dann vom wilden Getümmel der Öffentlichkeit. Die Größe und Vielfalt, die an diesem Ort zugegen war, haben mich beeindruckt und werden mir immer im Gedächtnis bleiben. Ich hatte das Glück, alles fotografieren & erleben zu dürfen, was mich interessiert hat, sei es ein live malender Künstler, Spitzenjournalisten oder die Kantine mit authentisch italienischer Küche. Neben dieser Veranstaltung haben mir unsere Workshops zum Schreiben, Schneiden, Interviewen und Fotografieren sehr gut gefallen. Ein besonderes Highlight war jedoch das Synchronsprecher-Seminar. Das lag so außerhalb meiner Komfortzone, dass ich mit einer Rakete hinfliegen musste. Wertet niemals die Arbeit eines Synchronsprechers, bevor ihr nicht Baby-Geräusche vor einer Gruppe Jugendlicher gemacht habt. Auch der Besuch beim DLR war aufschlussreich, da ich viel von dem Pressesprecher Michel Winand lernte.

Ich würde den BFD jedem:r empfehlen, der:die immer schon den kompletten Bereich der Medienbranche ausprobieren wollte. Denn selbst wenn etwas außerhalb des Junge Presse-Rahmens liegt, kann man durch die Kontakte mit diesen Themen in Kontakt kommen und reinschnuppern.

BFD 2019/2020

Carla

Wieso hast du dich für den BFD bei der Jungen Presse entschieden?

Da ich mich schon immer für gesellschaftspolitische Themen, Schreiben und Organisation interessiert habe, war der Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse genau das Richtige für mich. Die Verantwortung, die man als Freiwilligendienstleistende*r bei der Jungen Presse übernimmt, das unfassbar sympathische Team und die vielen Freiheiten, die man in seiner Arbeit hat, haben mich nur noch mehr dazu bewegt, mich auf die Stelle zu bewerben.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht während deines Jahres bei der Jungen Presse?

Das Beste an meinem BFD waren definitiv die Seminare, die man nicht nur selbst plant, sondern auch als Teilnehmer besuchen kann. Dadurch habe ich tolle Menschen kennengelernt und Einblicke in viele spannende Themen und Redaktionen bekommen.

Gab es etwas, was dir nicht gefallen hat?

Der Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse erfordert ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Deswegen kann es zu Stoßzeiten und wenn unsere ehrenamtlichen Vorstände mal wenig Zeit haben, ein bisschen stressig werden. Dadurch lernt man aber auch, sich selbst zu organisieren und Entscheidungen zu treffen.

Was nimmst du aus dem freiwilligen Jahr bei der Jungen Presse mit?

Nach meinem Jahr bei der Jungen Presse kann ich mich viel besser einschätzen und weiß, was meine Stärken und Schwächen sind. Ich habe viele spannende Einblicke in Journalismus bekommen und konnte tolle Erfahrungen im Gespräch mit Redakteurinnen und Redakteuren sammeln.

BFD 2018/2019

Johanna

Wieso hast du dich für den BFD bei der Jungen Presse entschieden?

Ich habe mich schon während der Schulzeit total für Projektarbeit und Organisation begeistert. Bei der Jungen Presse konnte ich mich in genau diesen Bereichen ausprobieren und schnell Verantwortung für eigene Veranstaltungen übernehmen.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht während deines Jahres bei der Jungen Presse?

Mein Jahr bei der Jungen Presse war total aufregend. Die Junge Presse hat mir als Freiwillige direkt das Gefühl gegeben, Teil des Teams zu sein und mir vertraut, in Eigenverantwortung Projekte voranzutreiben. 
Durch die Junge Presse bekam ich außerdem die Chance, Veranstaltungen bundesweit zu besuchen und davon zu berichten. Dadurch nehme ich von meinem Jahr nicht nur viele wertvolle Freundschaften mit, sondern auch Erinnerungen an spannende Events.

Gab es etwas, was dir nicht gefallen hat?

Ich blicke total positiv auf meinen BFD zurück. Man sollte allerdings im Hinterkopf behalten, dass der Übergang von der Schulzeit in eine Vollzeit-Tätigkeit anfangs ungewohnt sein kann. Das ist meiner Meinung nach aber ganz normal und rückt direkt in den Hintergrund, sobald man erstmal angekommen ist.

Was nimmst du aus dem freiwilligen Jahr bei der Jungen Presse mit?

Ich konnte während meines BFD administrative Tätigkeiten kennenlernen und Kernkompetenzen im Bereich der Verwaltung entwickeln, lernte allerdings aber auch, wie ich Projekte planen und organisieren kann. Durch die Medienarbeit, die den BFD bei der Jungen Presse prägt, konnte ich außerdem wichtige journalistische Fähigkeiten erwerben.
Das freiwillige Jahr hat mir zu mehr Klarheit in Hinblick auf meine Zukunftspläne verholfen und mich motiviert, die Vereinsarbeit über den BFD hinaus mitzugestalten.
BFD 2013/2014

Judith

Wieso hast du dich für den BFD bei der Jungen Presse entschieden?

Ich wollte nach dem Abi unbedingt erstmal etwas Praktisches machen, bevor ich anfange zu studieren. Ich wusste auch noch nicht genau, was ich studieren möchte, habe mich aber schon immer sehr für Medien und Journalismus interessiert. Deshalb waren die Tätigkeitsbereiche bei der Jungen Presse für mich genau das Richtige.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht während deines Jahres bei der Jungen Presse?

Als BFDler bei der Jungen Presse wird es nie langweilig, da die Aufgaben, die man übernimmt, sehr abwechslungsreich und vielfältig sind. Sie reichen von administrativen Tätigkeiten im Büro über die Standbetreuung auf Messen und das Verfassen von Pressemitteilungen bis hin zur Organisation von großen Projekten wie dem JME, um nur einige wenige Bereiche zu nennen. Man kann sich überall ausprobieren und lernt ständig neue Leute kennen. Das hat mein Jahr bei der Jungen Presse immer spannend gehalten.

Gab es etwas, was dir nicht gefallen hat?

Man muss sich darüber bewusst sein, dass das ganze Team der Jungen Presse (außer den beiden BFDlern) ehrenamtlich arbeitet, auch der Vorsitz. Auch wenn die Vorsitzenden natürlich ständig erreichbar sind und man Anstehendes mit Ihnen koordiniert, verlangt der Bundesfreiwilligendienst bei der Jungen Presse ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Man darf vor dem Kontakt mit neuen Menschen keine Scheu haben und sollte Mitgliedern, Interessenten und Kooperationspartnern gegenüber aufgeschlossen und selbstsicher auftreten können. Für mich waren das aber Herausforderungen für meine persönliche Entwicklung, an denen ich sehr gewachsen bin.

Was nimmst du aus dem freiwilligen Jahr bei der Jungen Presse mit?

Neben oben schon genannten Fähigkeiten wie Selbstorganisation und kompetenter Mitgliederbetreuung, die ich während meines BFDs bei der Jungen Presse ausgebaut habe, konnte ich auch meine fachlichen Kenntnisse im Journalismus- und Medienbereich erweitern und habe gelernt, Projekte zu planen und zu organisieren. Die Seminare der Jungen Presse, die man als BFDler besucht, geben auch Freiraum, sich nach persönlichen Interessen weiterzubilden, zum Beispiel in den Bereichen Online-Journalismus, Theater, Politik, Public Relations oder Fotografie. Auch wenn ich mich im Hinblick aufs Studium fachlich für eine andere Richtung entschieden habe, sind all das Kompetenzen, von denen ich trotzdem profitiere und schöne Erfahrungen in einem tollen Team, von dem ich immernoch gerne Teil bin.
BFD 2013/2014

Julius

Wieso hast du dich für den BFD bei der Jungen Presse entschieden?

Ich wollte die Junge Presse gerne näher kennenlernen und nach dem Abitur gerne noch etwas Zeit haben, um mich zu orientieren. Da kam der Bundesfreiwilligendienst gerade richtig.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht während deines Jahres bei der Jungen Presse?

Ich wollte die Junge Presse gerne näher kennenlernen und nach dem Abitur gerne noch etwas Zeit haben, um mich zu orientieren. Da kam der Bundesfreiwilligendienst gerade richtig.

Gab es etwas, was dir nicht gefallen hat?

Der Weg nach Essen – da er für mich zwei Stunden gedauert hat.

Was nimmst du aus dem freiwilligen Jahr bei der Jungen Presse mit?

Ich habe viele nette und spannende Menschen kennengelernt, Einblicke in den Journalismus erhalten und gelernt, wie man Projekte plant und in die Tat umsetzt.